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Kellertheater
Bauten im „Badischen“ (Westufer)

Westufer

Vom vorstädtischen Dorf liegen noch Reste eines 1838 abgebrochenen Kirchleins im Boden, das nach 1380 von der Bürgerschaft als „Kreuzkirche“ erneuert worden war. Auch die Wällismühle datiert in diese Zeit, war dann habsburg-österreichisches Lehen, in eidgenössischer Zeit auch Sitz der Landschreiberei für die untern Ämter. Sie war bis vor einigen Jahrzehnten als Bachmühle in Betrieb.
Flussabwärts steht das Siechenhaus, in der jetzigen Form ein markanter Riegelbau aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, heute Verwaltungs- und Repräsentationsbau des Waffenplatzes.

Das Kapuzinerkloster kam 1620 neben das Kreuzkirchlein zu stehen. Es wurde 1841 vom Staat aufgehoben und 1895 zusammen mit ergänzenden Bauten in ein Kinderheim verwandelt (heutige Nutzungen durch die Stiftung St. Josefsheim: Fachschule für Sozialpädagogische Berufe, Heilpädagogischer Dienst/Früherziehung Freiamt sowie eine Beschäftigungsstätte; da das eigentliche Kinderheim seit Jahren in einen Neubau umgezogen ist).

Die Klosterkirche selber, eine schlichte Saalkirche mit schöner Barockausstattung, wirkt recht stimmungsvoll.
Aus dem zweiten Schützenhaus ist vor einigen Jahrzehnten der Gemeindesaal „Casino“ hervorgegangen.

Die 1904 angelegte Fohlenweide (Landwirtschaftsbetrieb mit Pferdezucht) lädt im Sommer zu einem Besuch ein.Der Verkehrsverein organisiert jedes Jahr für unsere Neuzuzüger Stadtbesichtigungen, an denen kompetente Fachleute die schönsten Bauwerke erklären. Das Datum wird jeweils rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.




 

Zeughaus